Synagoge Heilbronn 1900

Der jüdische Friedhof in Heilbronn

Annette Geisler vom Stadtarchiv Heilbronn führt und gibt Einblicke in Lebensgeschichten jüdischer Bürger und Bürgerinnen.

Dienstag, 12. Mai 2020

von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr,
Treffpunkt: Im Breitenloch 17, 74076 Heilbronn

veröffentlicht von Freundeskreis in Führung

Altes Testament – Mischna – Neues Testament

Arme und Fremde

gefährden sie unseren Wohlstand? Oder sind sie eine große Chance?

Altes Testament, Mischna und Neues Testament

geben Orientierungen.

Im Seminar geht es auch um die Fragen:
Warum sind Juden nicht Christen? Und Christen nicht Juden?
Wie kam es zu dem verheerenden Gegensatz: Evangelium statt Gesetz?
Welche Orientierungen sind heute hilfreich für unseren Umgang mit Armen und Fremden?

Referent: Günter Spengler, ev. Theologe

Vorkenntnisse sind nicht nötig. Es ist möglich mitzudiskutieren oder zuzuhören.
Material: Altes und Neues Testament in verschiedenen Übersetzung mitbringen – Mischnatexte werden zur Verfügung gestellt.

Termine und Orte

Donnerstag, 13. Februar 2020, 18.30 – 20 Uhr,
Kilianshaus, Kirchbrunnenstraße 32

Donnerstag, 20. Februar 2020, 18.30 – 20 Uhr,
Kilianshaus, Kirchbrunnenstraße 32

Mittwoch, 4. März 2020, 18.30 – 20 Uhr,
Jüdisches Zentrum, Allee 5

Anmeldung

für Nichtmitglieder:
Evangelische Erwachsenenbildung, Kirchbrunnenstraße 32, Heilbronn
Tel: 07131. 17 98 50 Email: pfarramt.heilbronn.citykirche@elkw.de

für Mitglieder:
Günter Spengler, T: 0151 – 46 74 93 14 Email: vorsitzender@fk-synagoge-hn.de

veröffentlicht von Freundeskreis in Seminar

Tsen brider sajnen mir gewesn

Erinnerung

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar zeigt der Freundeskreis Synagoge Heilbronn e.V. in Zusammenarbeit mit der Evangelischen und Katholischen Erwachsenenbildung sowie der Volkshochschule Heilbronn den Film

„Zehn Brüder sind wir gewesen“

– Der Weg nach Auschwitz –

Nachdem sich Anfang der 90-er-Jahre Rechtsextremisten und Holocaust-Leugner in den Medien breit machten, sah sich Erwin Leiser veranlasst, eine aktuelle Dokumentation zur Vernichtung der europäischen Juden zusammenzustellen. Er suchte in historischen Archiven in den USA, Russland, Polen, Koblenz und Berlin nach bis dato ungesehenem Bildmaterial. Den primitiven Propagandisten des Massenmords stellt er einzelne überlebende Gefangene aus Auschwitz gegenüber.

Der 1995 entstandene Film ist mit dem Deutschen Jugend-Video-Preis ausgezeichnet und hat an Aktualität nichts verloren.

Erwin Leiser war ein deutsch-schwedischer Publizist, der als 15-jähriger mit seiner Familie aufgrund seiner jüdischen Herkunft nach den Novemberpogromen 1938 nach Schweden ins Exil ging. In Schweden studierte er und war anschließend journalistisch tätig, später auch als Regisseur. Schwerpunkt seiner Filme war die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Diktatur mit dem Ziel der Aufklärung und Mahnung.

1961 verließ Leiser Schweden und zog nach Zürich in die Schweiz, wo er 1996 starb.

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zum Austausch von Eindrücken.

Termin:

Montag, 27. Januar 2019, 19.30 Uhr

Ort:

Kinostar Arthauskino (Marrahaus), Heilbronn
Kirchbrunnenstraße 3

Eintritt:

5,00 € / Loge 6,00 €

Freigabe:

ohne Altersbeschränkung

veröffentlicht von Freundeskreis in Filmvorführung