Filmvorführung

„Sarahs Schlüssel“ – Film und Gespräch

Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Im besetzten Paris nahm die französische Polizei In einer Razzia im Morgengrauen des 16. Juli 1942 etwa 13000 Juden fest, Auf diesem realen Hintergrund entstand der Bestseller-Roman „Sarahs Schlüssel” von
Tatiana De Rosnay.

Der Film greift die Geschichte des Romans auf, in dem die etwa 10-Jährige Sarah ihren kleinen Bruder im Wandschrank einschließt und den Schlüssel mitnimmt. Verzweifelt versucht sie aus dem Zwischenlager zu fliehen, um ihren kleinen Bruder Michel zu retten.

In einer zweiten Zeitebene möchte die Journalistin Julia, die seit 20 Jahren in Frankreich lebt, Jahrzehnte später einen längeren Artikel über die Razzia 1942 schreiben. Bei ihren Recherchen findet sie heraus, dass in der Wohnung der Eltern ihres Verlobten einst die jüdische Familie Strazynski lebte.

In dem 2010 in Frankreich entstandenen Film verwebt sich Sarahs Geschichte mit der der Journalistin Julia. „Leidenschaftlich, bewegend und voller Wahrheit“ nannte Le Figaro Gilles Paquet-Brenners Film. FSK: ab 12 Jahren, sehenswert ab 16 Jahren

Di 27.01.2026, 19:30 Uhr
Kinostar Arthaus (Marrahaus), Kirchbrunnenstraße 3, Heilbronn
Eintritt: 7,00 € (Tickets nur im Kino erhältlich)

Eine Kooperation von Freundeskreis Synagoge Heilbronn e.V., Evangelische Erwachsenenbildung Heilbronn-Brackenheim und Katholische Erwachsenenbildung Stadt- und Landkreis Heilbronn e.V sowie Kinostar Arthaus

veröffentlicht von Freundeskreis in Filmvorführung

Jüdische Kulturtage

vom 12.11. bis 01.12.2024

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der jüdischen Gemeinschaft Heilbronn sowie des Freundeskreises Synagoge.

Das detaillierte Programm finden Sie im Menü unter „Jüdische Kulturtage 2024“

oder als Faltblatt im .pdf-Format im Menüpunkt „Download“ unter Jüdische Kulturtage 2024

veröffentlicht von Freundeskreis in Ausstellung, Filmvorführung, Führung, Konzert, Vortrag/Gespräch

Tsen brider sajnen mir gewesn

Erinnerung

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar zeigt der Freundeskreis Synagoge Heilbronn e.V. in Zusammenarbeit mit der Evangelischen und Katholischen Erwachsenenbildung sowie der Volkshochschule Heilbronn den Film

„Zehn Brüder sind wir gewesen“

– Der Weg nach Auschwitz –

Nachdem sich Anfang der 90-er-Jahre Rechtsextremisten und Holocaust-Leugner in den Medien breit machten, sah sich Erwin Leiser veranlasst, eine aktuelle Dokumentation zur Vernichtung der europäischen Juden zusammenzustellen. Er suchte in historischen Archiven in den USA, Russland, Polen, Koblenz und Berlin nach bis dato ungesehenem Bildmaterial. Den primitiven Propagandisten des Massenmords stellt er einzelne überlebende Gefangene aus Auschwitz gegenüber.

Der 1995 entstandene Film ist mit dem Deutschen Jugend-Video-Preis ausgezeichnet und hat an Aktualität nichts verloren.

Erwin Leiser war ein deutsch-schwedischer Publizist, der als 15-jähriger mit seiner Familie aufgrund seiner jüdischen Herkunft nach den Novemberpogromen 1938 nach Schweden ins Exil ging. In Schweden studierte er und war anschließend journalistisch tätig, später auch als Regisseur. Schwerpunkt seiner Filme war die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Diktatur mit dem Ziel der Aufklärung und Mahnung.

1961 verließ Leiser Schweden und zog nach Zürich in die Schweiz, wo er 1996 starb.

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zum Austausch von Eindrücken.

Termin:

Montag, 27. Januar 2019, 19.30 Uhr

Ort:

Kinostar Arthauskino (Marrahaus), Heilbronn
Kirchbrunnenstraße 3

Eintritt:

5,00 € / Loge 6,00 €

Freigabe:

ohne Altersbeschränkung

veröffentlicht von Freundeskreis in Filmvorführung